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Der Ameisenbär und Mister Macho

Am 30.06.2012 war es wieder so weit! Herrlichstes Sommerwetter war den Mitgliedern des Mülheimer Blinden- und Sehbehindertenvereins beschieden, als sie sich am Hauptbahnhof trafen, um dem Dortmunder Zoo zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte einen Besuch abzustatten.

Mit dem Bus fuhren die 24 Mitglieder und Begleitpersonen mit Führhund Alex zu einem tollen Ereignis!

Am Eingang wurden sie bereits von Marcel Stawinoga erwartet. Er war bereit, die blinden- und sehbehinderten Menschen durch den Zoo zu führen! In seiner Jackentasche hatte er das erste zu bestaunende Tier versteckt! Mister Macho! Mister Macho war der geduldige Leoparden-Gecko, der sich nicht nur streicheln und anfassen ließ, sondern es auch noch richtig genoss! Unser „Lehrer“ erklärte, dass Mister Macho der King der Kindergeburtstage sei!

 

Der Leoparden-Gecko Mister Macho auf der Hand des Zooführers

Foto: Ulrike Peters

 

Dann ging es munter durch den Zoo! Wir lernten echte Trampeltiere kennen, hörten von Ameisenbären, den Maskottchen des Dortmunder Zoos, von Orang-Utans, den Urwaldmenschen, von Löwen und Tigern. Gerne hätten wir die Tiere angefasst, aber – da waren wir uns sicher – solche Tiere sind einfach zu gefährlich!

Netterweise hatte Herr Stawinoga eine große Überraschungstasche mit. Da kamen Pinguinfedern zum Vorschein, ein Schildkrötenpanzer, die abgestreifte Haut einer Vogelspinne und der Schädel eines Panthers zum Vorschein! Auch das war doch interessant!

 

Der Ameisenbär, Maskottchen des Dortmunder Zoos, spielt im Wasser

Foto: Ulrike Peters

 

Zu Herrn Stawinoga ist noch zu sagen, dass er sich offensichtlich genauestens mit allen Zootieren auskannte. Er konnte wirklich Rede und Antwort stehen, kannte alle Tiere mit Namen und war eine große Bereicherung für unseren Besuch!

Viel zu schnell verging die Zeit!

Der Führhund Alex war allerdings den Tieren nicht so ganz geheuer. Sie gingen ihm allzu gerne aus dem Weg! Ob das nicht auch auf Gegenseitigkeit beruhte? Jedenfalls war auch Alex ganz schön vorsichtig!

Herr Stawinoga wies darauf hin, dass Hunde im Dortmunder Zoo eigentlich verboten sind, man aber für Führhunde eine Ausnahme machen würde. Daher sind die Zootiere nicht an den Anblick und Geruch von Hunden gewöhnt!

Zum Mittagessen kehrten wir in eine dem Zoo nahegelegene Gaststätte ein und danach stand uns allen noch genügend Zeit im Zoo zur Verfügung, um z. B. die Robben bei der Fütterung, den Bauernhof oder die Giraffen und das Otterhaus zu besuchen. Hier liefen unsere Wege manchmal auseinander, aber jeder konnte seinen Interessen nachgehen!

Ein wunderschöner Tag ging dem Ende zu und alle bestätigten:

„Wir werden gerne wiederkommen!“

(Vera Giesen)

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