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WBH lud zum zweiten „Tag der offenen Tür“ ein

Am 03.10. fuhr eine 15köpfige Gruppe von alten und neuen Mitgliedern des BSV Mülheim nach Münster zur Westdeutschen Blindenhörbücherei. Während sich die alten Hasen auf Neuigkeiten und vielleicht alte Bekannte freuten, waren die neuen Mitglieder sehr gespannt darauf, was sie erwartete. So trafen sie sich also um 8 Uhr am Mülheimer Bahnhof, um von dort mit dem Zug nach Münster zu fahren. Zur Unterstützung hatte man den Mobilitätsservice angefordert.

Schon auf dem Gleis traf die Gruppe auf blinde Menschen aus unserer Nachbarstadt Oberhausen.

Wir fuhren also gut gelaunt los, und konnten in Münster bei strahlendem Sonnenschein auf den Bus zur Weiterfahrt warten.

Das Engagement der Mitarbeiter ist dort sehr groß, denn auch die Familienangehörigen halfen mit. Wir wurden von Veit, dem „jüngsten Mitarbeiter“ in Empfang genommen. Frau Steinberg, die Ehefrau eines Mitarbeiters hatte den 14wöchigen Sohn dabei.

Frau Roebbecke zeigte uns in einer groben Führung das Haus, bevor sie uns in die menge entließ. Unsere Gruppe entschloss sich, zuerst einen Kaffee zu trinken. Dann verteilten sie sich zu eigenen Erkundungen im ganzen Haus. Ein Anlaufpunkt stand draußen, da es um 5 Zentimeter zu groß war, um in den davor vorgesehenen Raum zu passen. Es war ein Augenmodell, durch das man gehen und verschiedene Augenerkrankungen ertasten konnte.

Es gab auch dieses Jahr wieder Lesungen. Der Kabarettist Manfred Spitzer las aus seinem neuen Buch vor, das auch als Hörbuch erscheinen soll. Monika Steffens trug etwas fürs herz vor. Auch dieses Mal stand der „Graue Raum“ für die sehenden Begleitungen zur Verfügung. Dies nutzten sie auch. Natürlich konnte man auch Hörbücher, die es im DAISY-Format im Handel gibt, kaufen. Einige Mitglieder schauten sich auch am Stand der WBH um, an dem es Hörbücher auf Kassette gab. Sie wurden gegen eine Spende verschenkt. So fand man noch einige Schätzchen.

Auch konnten wir uns wieder mit den verschiedenen Sprechern und Sprecherinnen unterhalten, und erfahren wie die Bücher heute aufgesprochen wurden.

Die Besucher konnten sich davon überzeugen, wie sich die Technik in den Jahrzehnten verändert hat.

Wir trafen uns dann, frisch gestärkt mit Kaffee und Kuchen, die von den Mitarbeitern selbst gebacken wurden, an der Garderobe, um die Heimreise anzutreten.

Gut gelaunt und trockenen Fußes fuhren wir entspannt nach Mülheim zurück.

Es war wieder ein informativer Ausflug.

 

Maria St. Mont

 

 

 

 

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